D-Day-Kampagne - the Standoff

      17.7.: - nahe Merville

      Ausgangspunkt: Eine britische Batterie (Akahito) ist nahe Merville stationiert und hat den Befehl zur Verlegung nach Merderet erhalten. Der auf Patrouille befindliche Sgt. Ironliver (6th Airborne, Madix)) erhält durch französische Sympathisanten Informationen über den Anmarsch von Deutschen auf die Position der Batterie. Er setzt sich sofort in Bewegung und informiert auch seinen Vorgesetzten mit der Bitte um Unterstützung. Der Wettlauf beginnt......

      Die beiden deutschen Kampfgruppen (Ic3m4n, Zauberlehrling) haben den Auftrag erhalten britische Einheiten nahe Merville aufzuspüren und zu erledigen. Jeder der Kommandanten hat andere Beweggründe für einen
      erfolgreichen Einsatz, denn einer der beiden ist auf dem Weg zum Ritterkreuz, der andere wegen Erfolglosigkeit vor der Versetzung an die Ostfront.

      Vorgaben: ab Runde 1 bewegen sich die Deutschen mit W6-Einheiten aufs Feld, die 6th Airborne jedoch nur mit 3 Shermans als Vortrab. Akahito's Einheit hat den Befehl zum Abmarsch.

      Jedes der beiden "Teams" hat aufgrund Kompetenzproblemen ständig wechselnde Kommandanten, da jeder - wie gesagt - andere Beweggründe hat, und so muss zu Beginn jeder Runde gewürfelt werden, wer in dieser Runde "das Sagen" hat ("Dashing Commanders").

      Das Spielfeld: ein seichtes Flüsschen mäanderte entlang der deutschen Aufmarschzone durch lichte Wälder, von 2 Brücken überspannt. Von der Ortschaft an der Steinbrücke zog sich die gepflasterte Strasse durch die Ebene bis nach Merville. Ein dominantes Feature war ein großer leicht bewaldeter Hügel nahe Merville, der die Ebene domnierte.

      Das Spiel: das Gelände war aufgebaut und Akahito platzierte die Fog-of-war-Marker, inklusive Dummies, versteht sich, von Merville über den Hügel bis zur Waldstrasse.
      Dann rückten die Deutschen eher zögerlich an, gestört vom an der linken Flanke auftauchenden Sherman-Platoon von Madix.
      Die Britische Batterie, im Abmarsch begriffen, wurde von den Deutschen unter Beschuss genommen, und Akahito beschloss, den Abmarsch abzubrechen und sich bei Merville zu verteidigen.

      Lange Zeit konnten die Deutschen nur auf lange Distanz Feuergefechte ausfechten, die aber auf beiden Seiten eher erfolglos verliefen. Doch dann schafften es die "Knutschkugeln" der 21. Panzerdivision, die im Wald befindlichen
      Cromwell- und Sherman-Tanks entweder auszuschalten oder zu vertreiben. Die Flanke war offen. Zudem war die britische Verteidigungslinie nach dem Verlust der meisten Geschütze schon sehr ausgedünnt.

      In der 9. Spielrunde brach die Moral (Battlerating) der Batterie und sie zog sich endgültig aus dem Kampf zurück. Die Reste der sie deckenden Airborne hielten noch 1 weitere Runde stand, bevor sie sich - nach Erledigung ihrer
      Mission - ebenfalls zurückzogen.

      Die 21. Panzer stieß zum Schluss noch über die Waldstraße in die tiefe , aber inzwischen leere Flanke der Briten vor und die Fallschirmjäger bildeten einen Brückenkopf an der Hauptstraße nach Merville.

      Die Schlacht war vorbei.

      Der Scharfschütze der Fallschirmjäger (Hötzinger) fiel im Kampf, der Kommandant des Cromwell-Tanks (Sergeant Treleaven) wurde angeschossen, jedoch durch die von der Queen erhaltene silberne Tabaksdose gerettet, in welcher die Kugel mit seinem Namen stecken blieb. Ein neuer "Hero of the Empire" war geboren.

      Ein schönes Spiel, hat mir als Spielleiter auch sehr gut gefallen, und alle hatten offensichtlich viel Spaß dabei.

      Eine Galerie mit umfangreichem Bildmaterial wird demnächst nachgereicht.

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      nächste Mission - 31.7. - nahe Russy

      Alliierte: 2nd Lieutenant James R. Ell (DaMoiti), 2nd Lieutenant John Steinman (MadCadian)

      Deutsche: Leutnant Erich Brödner (Astatres), evtl. Hptm. Ritter v. Straub (El Cid)

      aufgrund seiner Verdienste wurde Leutnant Karl Braun (Zauberlehrling) auf Heimaturlaub nach Neidenburg in Ostpreußen abkommandiert
      31.7.: - nahe Russy

      Ausgangspunkt: nach der Begegnung zwischen der 66th Armor (MadCadian) und der 2.Panzer (Astatres) mussten die Deutschen das Feld räumen und einige Panzer- und SdKfz-Wracks zurücklassen. Doch Material ist teuer und rar und so werden die Reste der deutschen Kampfgruppe zusammen mit einer Abteilung Pionier-Bataillon 343 losgeschickt, um alle nur möglichen Panzer und SdKfz's zu bergen.
      Allerdings haben die Amerikaner Wind davon bekommen und so zieht der unverwüstliche John Steinman (MadCadian), unterstützt von der 15th Recce (DaMoiti) los, um sich zu beweisen und den Deutschen die Suppe zu versalzen.

      Vorgaben: in den Runden 1 und 2 bewegen sich die Kampfgruppen mit jeweils W6-Einheiten aufs Feld, zu Beginn Runde 3 darf der Rest folgen. Es gibt keine Scout-Phasen und kein Out-Scouted, da beiden Seiten das Feld bekannt ist.

      Sonderregeln:
      Jeweils 1 der beiden Kampfgruppen pro Seite hat nur W6-Befehle pro Runde (Astatres, MadCadian).
      Die Amerikaner müssen, wenn sie direkt kommunizieren wollen, beide jeweils 1 Befehl pro Runde opfern.
      Die Deutschen ziehen sich zurück, sobald die Kampfgruppe der 2.Panzer gebrochen ist.
      Es ist ein Gefecht in der Dämmerung, d.h. W6-Runden (wir würfelten eine 6!) muss vor jedem Schussversuch ein Experience-test gemacht werden.
      Abschleppen: prinzipiell mit der niedrigeren Bewegungsklasse, erschwert für die SdKfz um W6-Zoll.

      Das Spielfeld: eine Kreuzung in der Bocage, Kornfelder und leichte Wälder, sowie das Haus des Straßenwächters Dutroux.

      Das Spiel:
      Anfangs lief es gut für die Deutschen, denn sie konnten relativ unbehelligt 2 Fahrzeuge abschleppen nämlich 1 Panzer IV und ein SdKfz 250/9. Doch dann brachten die Amerikaner ihre restlichen Verbände und das Spiel drehte sich
      langsam, aber stetig.
      Zwar bedrohte ein Jagdpanther an einem Ast der Kreuzungsalleen das Vorrücken der Amerikaner, doch es gab keinen Befehl zur Offensive und so bleibt es bei Probeschüssen aus der Distanz.
      Die Artillerie der Amerikaner schoss sich immer mehr ein und war schlussendlich auch der Sargnagel für die Deutschen, denn sie beendete mit Treffern auf Panzer und Abschleppfahrzeuge sämtliche Hoffnungen auf einen positiven Ausgang der deutschen Mission.
      Das StuG-Platoon der Pioniere, zusammen mit einem Scharfschützen, konnte zwar die Flanke der 15th Recce noch empfindlich schwächen, doch als es in der 7.Runde hell wurde, und die Luftwaffe auch nicht erschien, zerbröselten die Amerikaner die Reste der 2.Panzer und diese brach und zog sich vom Feld zurück, gefolgt von den Pionieren.

      Die Schlacht war vorbei.

      Die Amerikaner erbeuteten noch einen der erledigten Panzer IV und nahmen den 3rd in Command der 2.Panzer, Leutnant Feld, gefangen.

      Ein schönes Spiel mit neuen Sonderregeln, die aber allesamt gut funktioniert haben.



      Eine Galerie mit umfangreichem Bildmaterial wird demnächst nachgereicht.

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      nächste Mission - 14.8. - der Fuchs im Hühnerstall

      Alliierte: US 2nd Lieutenant James R. Ell (DaMoiti), HMS 2nd Lieutenant Souffel (Zauberlehrling)

      Deutsche: Leutnant Nikolaus Lutz (Erion10)

      Leutnant
      Lutz von der XX-Pz.Gren.38 ist nach dem Sieg bei Cauvers auf der Verfolgung weiter in Richtung der Alliierten Stellungen vorgestoßen. Dabei hat er hinter Cauvers, nahe dem Städtchen Rebloux, unbewachte Flussübergänge über die Oude entdeckt, die hier von 2 Brücken überspannt wird. Eine Rückmeldung vom OKdW zum gefunkten Situationsbericht steht noch aus.
      Doch auch die Resistance hat Einheiten der Waffen-XX gesehen, und dies dem alliierten Kommando gemeldet, kann allerdings keine genauen Angaben machen, außer dass Infanterie und Panzer dabei sind.
      Eine Klärung der Situation ist erforderlich - auf beiden Seiten.
      Denn hier läge eventuell der Schlüssel für Bewegungen in die anscheinend ungeschützten Flanken.......

      Das Terrain:
      mitten durchs Feld mäandert die kleine Oude, relativ tief und schnell fließend. Sie wird von 2 Brücken (1x Holz und 1x Stein) auf 2 Straßen von Rebloux in Richtung Cauvers bzw. St.Aignon überquert. Das Terrain ist leicht hügelig und von lichten Wäldern und Feldern durchzogen. Keine nennenswerte Bocage.