Sticky THE DAY - in wargaming history

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      Servus
      Ich bin immer wieder begeistert was für tolle Berichte du hier bietest.
      Derzeit habe ich keine speziellen Wünsche weil mich dein Programm fasziniert.
      Tolle Abwechslung und soviele Möglichkeiten für verschiedene Epochen und Spiele.
      Und das ist gerade die richtige Mischung weil wir ja auch verschieden Systeme spielen, so hat jeder was davon finde ich.
      Mach bitte weiter so, Abwechslung tut gut.
      LG Andreas
      Kugelhagel Veteran ACW CSA
      “Look at Jackson’s brigade! It stands there like a stone wall”
      Steinhagel Einsteiger Römer und Ritter
      BA Einsteiger US Army & US Airborne, Deutsche Infantrie
      "Guten Morgen Sergeant Major." - "Woher wissen Sie was das heute fürn verdammter Tag wird?"
      SAGA Einsteiger Wikinger und Sarazenen

      Spiele zum Spaß um mit netten Menschen eine schöne, entspannte Zeit zu erleben

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      20.4.:
      the daily feature - an II:
      1499: Frastanz

      Die Schlacht bei Frastanz am 20. April 1499 wurde während des Schwabenkriegs zwischen Truppen der schweizerischen Eidgenossenschaft und des Schwäbischen Bundes bei Frastanz in der Nähe von Feldkrich ausgetragen.

      Im März 1499 unternahmen Truppen des Schwäbischen Bundes im Rahmen des Schwabenkriegs einen Raubzug über den Rhein in die eidgenössischen Herrschaften Rheintal und Sax-Forstegg. Die Eidgenossen sammelten deswegen zusammen mit den verbündeten Drei Bünden um die 9.000 Mann bei Azmoos, weshalb die vornehmlich habsburgischen Truppen aus Tirol und Vorderösterreich wieder über den Rhein zurückwichen. Sie zogen in befestigte Stellungen hinter der Stadt Feldkrirch, wo sie bei der Illklamm mit einer Letzi (Talsperre) den Eidgenossen den Weg in die dahinterliegenden Talschaften des Montafon versperrten.

      Die Eidgenossen begannen zuerst mit der Belagerung der Burg Gutenberg, die sie jedoch mangels Artillerie nicht einzunehmen vermochten. Nach Erkundungen des erfahrenen Urner Söldnerführers Heini Wolleb wurde der Angriff auf die Letzi bei Frastanz beschlossen. Dabei wurde nicht eine hoffnungslose Attacke auf die starke Front geplant, sondern eine Umgehung über den Royasattel oberhalb Galmist und Fellengatter, um in die weniger stark geschützte Flanke der Letzi einzufallen.

      Die eidgenössische Streitmacht wurde dazu in drei Teile aufgespalten. 2000 von Wolleb ausgesuchte Kämpfer sollten zuerst den Royaberg von den habsburgischen Truppen säubern. Die Hauptmacht von gegen 5000 Mann unter dem Kommando von Ulrich von Hohensax sollte inzwischen über den Westhang des Royaberges durch den Wald nach Fellengatter ziehen. Das bündnerische Kontingent von ca. 1600 Mann sollte zur Bindung der Garnison von Feldkirch zurückbleiben.

      Der Angriffsplan schien zuerst fehlzuschlagen, da Wollebs Truppe beim Vorderälpele auf der Höhe des Lanzengasts von rund 300 habsburgischen Büchsenschützen und 1.500 Mann Schwazer Erzknappen, dem sogenannten "stählernen Haufen", aufgehalten wurde. Nach heftigem Kampf wurden die Tiroler jedoch überwunden und den Berghang hinuntergetrieben, wo sie durch die eidgenössische Hauptmacht aufgerieben wurden. Bei Fellengatter vereinigten sich die beiden Kontingente wieder. Die Truppen des Schwäbischen Bundes zogen am Bach Samina den Eidgenossen entgegen und brachten ihre starke Artillerie in Stellung. Da die Eidgenossen vorerst in ihrer überhöhten Position angesichts des kampfbereiten Gegners zu zögern schienen, griffen die Schwaben an. Dabei musste jedoch die Reiterei zurückbleiben, da sie sich grösstenteils jenseits der Ill befand. Nachdem durch das Abfeuern der schwäbischen Artillerie das ganze Heer im Rauch lag, attackierten jetzt die Eidgenossen und überwanden dank ihrer überlegenen Spiesskämpfer mit ihrem Gewalthaufen die Schlachtreihe. Die verzweifelt zurückweichenden schwäbischen und habsburgischen Landsknechte wurden an den Ufern der Ill niedergemetzelt oder ertranken. Die Eidgenossen verloren nur um die 11 Mann während über 3000 Mann des Schwäbischen Bundes ihr Leben einbüssten.

      Die Schlacht bei Frastanz war neben der Schlacht bei Dornach (22. Juli 1499) eine der blutigsten und wichtigsten Entscheidungsschlachten des Schwabenkrieges. Die Eidgenossen verloren dabei den bekannten Söldnerführer Heini Wolleb aus Uri, dessen gewagter Strategie der Sieg letztlich zu verdanken war.


      Die handelnden Personen:

      Der Sohn Albrechts und Ursulas, Ulrich VII. von Hohensax (1463–1538 kämpfte während der Burgunderkriege auf Seiten Zürichs und wurde zum Ritter geschlagen. 1481 konnte er die an st.gallische Bürger verpfändete Herrschaft Forstegg wieder auslösen. 1486 wurde er Bürger von Zürich. Wegen seiner Verdienste im Schwabenkrieg erhielt er von der Eidgenossenschaft Burg und Herrschaft Frischenberg sowie die hohe Gerichtsbarkeit über Lienz. Während der Mailänderkriege war er 1511–13 Oberbefehlshaber des eidgenössischen Heeres und wurde als Gesandter nach Rom und Venedig geschickt. 1521 trat er zur Reformation über, kehrte aber 1531 wieder zum katholischen Glauben zurück. Ulrich galt als hervorragender Diplomat und Söldnerführer.
      Heini Wolleb, schweizerischer Kriegsheld, gefallen in der Schlacht bei Frastenz am 20. April 1499. Im Urserental am Fuß des Gotthard, das sich in milder Abhängigkeit von Uri durch Rat und Ammann selbst regierte, blühte im 15. Jahrhundert die Familie der Wolleb oder, wie sie in den Urkunden und Akten der Zeit meist genannt wird, Wolleben. Dieselbe gehörte zu den angesehensten des Thales und stellte nicht selten das Haupt der Gemeinde. 1455 wird ein Heini Wolleb zum ersten Mal genannt, der 1467 bei einem Rechtsstreit zwischen Uri und Urseren schon als Altammann erscheint. Heini W. war oberster Hauptmann der Schweizersöldner, mit denen Ludwig von Orleans am 13. Juni 1495 Novara einnahm, und machte die Belagerung dieser Stadt durch die Truppen der heiligen Liga mit. 1497 trat er, vermutlich wegen Soldstreitigkeiten mit Frankreich entzweit, in die Dienste des Herzogs Ludovico Moro von Mailand über und suchte sich für diesen durch einen Handstreich des Schlosses Misox zu bemächtigen, das dem Trivulzio, dem hervorragendsten Parteigänger Frankreichs im Mailändischen, angehörte. Als das Unternehmen fehlschlug, kehrte Heini W. in die Heimat zurück und versuchte im August oder September 1497 zur Abwechslung seine alte Florentinerfehde wieder aufzunehmen, geriet aber dadurch mit den eidgenössischen Regierungen in Konflikt.

      Mit dem Beginn des Schwabenkrieges taucht Heini W. wieder in der Heimat auf. Er befand sich als Hauptmann der Mannschaft von Urseren bei dem Kontingent, das Uri, zuerst von allen Eidgenossen, auf Hilferufe von Dissentis her Ende Januar 1499 in Bewegung setzte, um den von den Kaiserlichen angegriffenen Graubündnern zu Hilfe zu kommen.

      Heini W. bezahlte seinen Mut mit dem Leben, von einem Büchsenschützen durch den Hals geschossen und von Spießen durchbohrt, starb er in der Schlacht bei Frastanz.


      Diese Zeit wäre mir auch ein Anliegen. Burgunderkriege, Maximilian I. gegen die Schweizer und die Italienkriege bis 1525, schwergepanzerte Ritter, Landsknechte und die ersten Kanonen, da ist viel geboten.


      Man muss auch hier generell entscheiden, ob man Big Battles oder eher kleinere Aktionen nachstellen möchte. Big Battles bieten sich in 15mm an, die ganze Pracht von Spätmittelalter bis Frührenaissance hat man aber in 28mm. Und auch in dieser Zeit bieten die Gefechte mMn mehr als die Big Battles, da die große Partien nicht wirklich lange dauerten und die Entscheidung auf dem Schlachtfeld dann meistens in einigen wenigen Aktionen gefallen ist, die man mit weniger Aufwand und kleinen Armeen recht feimn nachspielen kann.


      Miniaturen:
      machen in 28mm u.a. die Perrys, Warlord und Front Rank, aber auch Wargames Foundry und Artizan Design u.v.a.m.

      Regelwerke:
      da fällt zuerst gleich "Pike and Shotte" von Warlord Games ein. Allerdings beinhaltet es Tudor warfare, den 30-jährigen Krieg, English Civil Wars, Italian Wars, Tudor Wars in the British Isles and War of the Grand Alliance, also relativ breit gefächert. "Landsknecht" von SKT ist wieder mal ein Set ohne Würfel, kenne ich selber überhaupt nicht. Mit "En Garde!" von Osprey kann man auch mit Landsknechten Skirmishes ausfechten.



      was war sonst noch los:
      1105: Artah
      1526: 1. Schlacht von Panipat
      1526: Golling (Bauern- und Knappenaufstand)
      1633: Landsberg am Lech
      1657: Santa Cruz (Naval)
      1782: Ushant (Naval)
      1809: Abensberg; Gefechte bei Offenstetten, Rohr, Rottenburg, Kirchdorf und Pfeffenhausen
      1810: Ponferrada bei Astorga
      1813: Spandau
      1848: Gefecht auf der Scheideck (oder bei Kandern)


      CU tomorrow ......

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      Ich denke mal das neue Barons Wars von Footsore mir ihrer neuen Miniaturen Reihe würde da auch passen oder täusch ich mich da?
      Boltaction: Deutsche, Franzosen, FFI
      Battlegroup: US, Deutsche, Kanadier
      Northag Österreicher, Tschechen
      Vietnam 28mil im Aufbau
      Napo: Österreicher 28mm (Division Jellachich von 1809)
      ACW: Union 15mm
      AWI: Continentals 15mm
      Chosen Men: Österreicher, Franzosen
      Mortal Gods: Spartaner
      Steinhagel: Thraker 15mm
      Saga/Dux Bellorum: Angelsachsen, Wikinger, Mutahawara
      SPQR: Kelten, Römer

      sonstige Systeme: Necromunda, Cruel Seas, BFaS, Chicago 1930, Dead Mans Hand

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      Danke für die Erleuchtung, würden die Regeln hier also gar nicht funktionieren?
      Boltaction: Deutsche, Franzosen, FFI
      Battlegroup: US, Deutsche, Kanadier
      Northag Österreicher, Tschechen
      Vietnam 28mil im Aufbau
      Napo: Österreicher 28mm (Division Jellachich von 1809)
      ACW: Union 15mm
      AWI: Continentals 15mm
      Chosen Men: Österreicher, Franzosen
      Mortal Gods: Spartaner
      Steinhagel: Thraker 15mm
      Saga/Dux Bellorum: Angelsachsen, Wikinger, Mutahawara
      SPQR: Kelten, Römer

      sonstige Systeme: Necromunda, Cruel Seas, BFaS, Chicago 1930, Dead Mans Hand

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      21.4.:
      the daily feature - an II:
      43 v.Chr.: Mutina

      Die Schlacht von Mutina fand am 21. April 43 v. Chr. während des Mutinensischen Krieges, eines Abschnitts der römischen Bürgerkriege nach der Ermordung des Diktators Gaius Julius Caesar, statt.

      Der Caesaranhänger Marcus Antonius belagerte im Frühjahr 43 v. Chr. den an der Ermordung Caesars beteiligten Decimus Iunius Brutus Albinus in der Stadt Mutina (heute Modena) in Oberitalien und wurde wiederum von Truppen des römischen Senats bedrängt, die der Konsul Aulus Hirtius und Caesars Adoptivsohn Octavian (der spätere Augustus) kommandierten.

      Obwohl Antonius in der Schlacht von Forum Gallorum am 14. oder 15. April eine Niederlage erlitten hatte, entschloss er sich, die Belagerung Mutinas fortzusetzen. Die Senatsfeldherrn wollten ihren Erfolg ausnutzen und Antonius zur Schlacht zwingen. Am 21. April rückten sie vor Mutina, und Antonius trat ihnen zunächst mit der Reiterei, dann auch mit zwei Legionen entgegen, um sie daran zu hindern, die Stadt zu entsetzen. Weitere Legionen, die er als Verstärkung anforderte, erreichten ihn nicht mehr rechtzeitig, um seine Niederlage zu verhindern. Octavian und Hirtius drangen mit der Legio III sogar zeitweilig in Antonius’ Lager ein. Hirtius fiel allerdings bei der Aktion. Mit Hilfe der Legio V Alaudae (Legionssymbol war der Elefant) konnte Antonius sein Lager zurückerobern, erkannte aber, dass seine Lage vor Mutina unhaltbar geworden war, und rückte am folgenden Tag Richtung Westen ab.

      Da zwei Tage später auch der zweite Konsul, Gaius Vibius Pansa Caetronianus, an seinen in der Schlacht von Forum Gallorum erlittenen Wunden starb, blieb Octavian als einziger Feldherr des Senats (neben Decimus Brutus) übrig. Er vertrat aber fortan seine eigenen Interessen, was später im Jahr zum Zusammenschluss mit Antonius (Zweites Triumvirat) führte.



      Ein paar der unbekannteren handelnden Personen

      Decimus Iunius Brutus Albinus (* um 81 v. Chr.; † September 43 v. Chr.) war ein römischer Politiker und Soldat. Er war ein langjähriger Offizier und enger Vertrauter Gaius Iulius Caesar, unter dem er Karriere machte. Aus bis heute umstrittenen Gründen schloss er sich der Verschwörung gegen den Diktator an und gehörte zu den prominentesten Caesarmördern. Bald nach dem gelungenen Attentat (15. März 44 v. Chr.) ging er in seine Provinz Gallia cisalpina und verweigerte gegen Jahresende deren Übergabe an den Konsul Marcus Antonius. Von diesem daraufhin in Mutina belagert, wurde er im April 43 v. Chr. von den neuen Konsuln und Octavian befreit. Er verfolgte den geschlagenen Antonius, doch Octavian vollzog einen politischen Kurswechsel und ließ ihn wie alle Caesarmörder ächten. Auf der Flucht wurde er gefangen und auf Antonius’ Befehl getötet.


      Aulus Hirtius (* um 90 v. Chr.; † 21. April 43 v. Chr. vor Mutina) war ein römischer Politiker und Schriftsteller der späten Republik.
      Er war seit 54 v. Chr., vielleicht als Legat, beim Heer Gaius Iulius Caesars in Gallien und wurde ein Vertrauter des Prokonsuls. Ende 50 v. Chr. ging er als Gesandter Caesars nach Rom, kehrte aber um, ohne Verhandlungen geführt zu haben. Während des Bürgerkriegs diente er zunächst bei Caesar in Hispanien. 48 v. Chr. könnte er Volkstribun gewesen sein. 47 v. Chr. war er bei Caesar in Antiochia, im folgenden Jahr Prätor. 45 v. Chr. wurde Hirtius Statthalter, wohl mit dem Imperium eines Prokonsuls, von Gallia transalpina, dem gerade von Caesar eroberten Gallien einschließlich der Narbonensis. Caesar nominierte ihn und Gaius Vibius Pansa Caetronianus als Konsuln des Jahres 43 v. Chr., mit der Folge, dass Hirtius nach Caesars Ermordung tief in die Manöver der einzelnen Parteien verstrickt war.
      Ursprünglich ein Anhänger des Marcus Antonius, wurde Hirtius erfolgreich von Marcus Tullius Cicero, einem persönlichen Freund, für die senatorische Seite abgeworben. Er rückte – später gefolgt von Pansa – mit einer Armee aus, um Marcus Antonius anzugreifen, der zu dieser Zeit Mutina belagerte. Gemeinsam mit Octavian erzwang Hirtius den Rückzug des Antonius, wurde jedoch am 21. April im Kampf vor Mutina erschlagen. Nur zwei Tage nach ihm erlag auch Pansa den schweren Verletzungen, die er in der Schlacht von Forum Gallorum erlitten hatte. Beide gemeinsam wurden mit einem Staatsbegräbnis geehrt.


      Gaius Vibius Pansa Caetronianus († 23. Aoril 43 v. Chr. bei Mutina) war ein römischer Politiker des 1. Jahrhunderts v. Chr. und gemeinsam mit Aulus Hirtius Konsul der römischen Republik für das Jahr 43 v. Chr.
      54 und 53 v. Chr. diente Pansa im Heer Caesars im Gallischen Krieg. Auch im Bürgerkrieg, der 49 v. Chr. ausbrach, stand Pansa auf der Seite Caesars. Von 47 bis 46 v. Chr. diente er – wohl mit dem Imprium eines Prokonsuls ausgestattet – als Statthalter der Provinz Bithynia et Pontus. Vor Ende 46 kehrte er nach Rom zurück und war im Jahr 45 Statthalter der Gallia cisalpina, wahrscheinlich ebenfalls als Prokonsul. Vermutlich in diesem Jahr wurde Pansa auch Augur. Da für den 21. April 44 v. Chr. sein Aufenthalt in Kampanien belegt ist, muss er seine Provinz spätestens auf die Nachricht von Caesars Ermordung am 15. März 44 v. Chr. hin verlassen haben. Zuvor hatte Caesar Pansa und Aulus Hirtius noch für das Konsulat des folgenden Jahres nominiert. So gerieten beide in die Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern des toten Diktators.
      Pansa und Hirtius erhielten im Januar 43 v. Chr. vom Senat den Oberbefehl über die senatorischen Truppen, die Antonius’ Belagerung der Stadt Mutina aufheben sollten. Während Hirtius sofort nach Oberitalien ging, blieb Pansa zunächst in Rom zurück und kümmerte sich im Senat um Maßnahmen gegen Antonius und andere Caesar-Anhänger. Etwa am 19. März brach Pansa mit vier neu ausgehobenen Legionen nach Mutina auf. Kurz bevor sie dort eintrafen, gerieten die Truppen am 14. oder 15. April bei Forum Gallorum in einen Hinterhalt des Antonius und wurde durch einen Speer schwer verwundet. Am 23. April erlag Pansa seinen Verletzungen – nur zwei Tage nachdem in der Schlacht von Mutina auch Hirtius gefallen war. Pansas Quästor Manlius Torquatus verdächtigte den behandelnden Arzt Glycon, Pansa vergiftet zu haben, und verhaftete ihn.

      Lucius Pontius Aquila (* um 83 v. Chr.; †21. April 43 v.Chr.) war ein römischer Politiker, der zu den Caesarmördern zählte.
      Pontius Aquila bekleidete wahrscheinlich im Jahr 45 v. Chr. das Amt des Volkstribuns. Beim Triumphzug des siegreichen Gaius Iulius Caesar wollte er – da er ein überzeugter Republikaner war – als einziger in seinem Kollegium nicht aufstehen, als der Diktator vorbeifuhr. Dies irritierte Caesar so sehr, dass er ausrief: „Fordere doch die Staatsgewalt aus meinen Händen zurück, Tribun Aquila!“ Caesar war über den Affront noch lange verärgert, und mehrere Tage lang machte er niemandem ein Versprechen, ohne hinzuzufügen, „... das heißt, wenn Aquila es mir erlaubt.“
      Dieser Zwist begründete vermutlich eine dauernde Fehde zwischen den beiden, so dass Aquila sich den Verschwörern anschloss, die den Diktator an den Iden des März 44 v. Chr. ermordeten. Nach er Tat diente Aquila unter Decimus Iunius Brutus Albinus als Legat in Gallia Cisalpina und versuchte, das von Marcus Antonius eingeschlossene Mutina zu entsetzen. Er besiegte Titus Munatius Plancus Byrsa und verjagte ihn aus Pollentia. Dann begab er sich zum konsularischen Entsatzheer. Er fiel am 21. April 43 v. Chr. in der Schlacht von Mutina.


      Legionen bei Mutina:

      Octavian: Legio Martia (eine Nummer der Legion ist nicht überliefert, doch wird vermutet, dass sie die Nummer XXV, XXVI, XXVIII, XXIX oder XXX hatte; sie erlitt bei Mutina hohe Verluste); Legio IIII Macedonia; Legio VII (zumindest bei Forum Gallorum)

      Marcus Antonius: Legio II Augusta; Legio V Alaudae; Legio XII Fulminata; bei Forum Gallorum II (vernichtet) und XXXV


      Römer gegen Römer - kommandiert von einem illustren Haufen von Caesar-Anhängern bzw. Caesar-Verschwörern in Caesarianischen Legionärsrüstungen.
      Wer schon keine Gallier oder Germanen mehr sehen kann ...... das wär doch was. Die relevanten Miniaturen dafür haben u.a. Warlord Games oder Victrix.
      Oder wenn es mehr als einen Comitaten hat der sich eine römische Armee/Warband etc. bemalt und auch mal Red on Red spielen möchte. Historisch geht das auch.

      Dazu gibt es auch ein tolles Osprey (Campaign 329) mit allen zur Schlacht und den beiden Armeen nötigen Details.

      Regeln: da würde ich definitiv Hail Caesar empfehlen, und ein Supplement "Age of Caesar" gibt es auch dazu.


      was war sonst noch los:
      753 v.Chr.: legendäres Datum der Gründung Roms
      1526: Panipat (Bericht Jahr I)
      1796: Mondovi
      1804: Jagodina
      1804: Belgrad
      1806: Action of April 21st (Naval)
      1807: 2.Rosetta
      1809: Gefechte bei Schierling, Dünzling und Schneidhart
      1810: Astorga
      1815: Forlimpopoli
      1836: San Jacinto
      1918: Tod des "Roten Barons" Richthofen im Luftkampf
      1945: Malchow/Berlin
      1945: Bautzen


      CU tomorrow ......

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