Wenn alte Männer Figuren schubsen...

      Jani wrote:

      Liste 1 hab ich selber damals oft abbekommen, olis Liste ... Herrlich :D
      dämonische Statur war +1 Widerstand oder?


      nicht ganz ich hatte 3 grosse bruten drin, keine obis aber dafür nen bloodthirster und nen apostel statt dem flitzer und dem demonprince - flitzer gabs dann in der deathguard ^^ (die auch 3 grosse bruten hatte) :P



      Das Leben ist wie die Seife in einer Gefängnisdusche!


      Nachdem der Heinz von einer Frau im wow in alle Einzelteile zerlegt wurde spielt er nicht mehr so gerne necrons... :D :D
      Öms 40k: Österreicher Meister 2007 und 2008

      Steirischer Meister 2006 , 2007 und 2008

      Bekommt am Turnier 4 Imperiale Ritter ab, gewinnt trotz alleiniger Missionssonderregel "Killpoints" 20:0 :D
      So Kinder. Die Schlacht ist geschlagen. Eine Schlacht, von der noch die kleinen Roboterkinder der Necrons erzählen werden, die ihren Eingang finden wird in eine der größten Schlachten in der Geschichte aller Schlachten. Wenn man in einem Fachbuch unter "taktischer Finesse" nachschlagen würde, müssten dort die in diesem Spiel vollführten Manöver beschrieben werden. Es war legendär.

      Das alles könnte man sicherlich schreiben, hätte es ein Spiel gegeben.
      Aber das gab es leider nicht. Also nicht wirklich.

      Genau genommen gab es eine längere Aufstellungsphase mit einem kapitalen Bock meinerseits (statt alles im Bulk zu lassen hab ich mich schön aufgeteilt, ich Depp ich...), gefolgt von einem einzigen Nahkampf und ein paar Schüssen der Chaosmarines. Daraufhin wurden im ersten Zug 2 Moraltests auf die 10 (!) vergeigt und die halbe Necronarmee war weg. Es gab dann noch eine zweite Schussphase, in der der Rest weggelaufen ist. Und wir reden hier nicht von einer Tau-artigen Feuerkraft. Nein, wir reden von ein paar Plasmawerfern. Aus.
      Das wars. 1 1/2 Spielzüge, kein einziger Moraltest meinerseits bestanden, kein einzige Necron ist wieder aufgestanden. Auch so kann man 40k (nicht) spielen.

      Nach dem wir uns aber dann schon die Mühe gemacht haben, alles aufzubauen, haben wir dann ein zweites dritte Editionsspiel gewagt.
      Spielfeldviertel und Nachtkampf. Für die, die zu Jung sind: man nimmt 2w6, würfelt, multipliziert das Mal 3 und erhält einen Wert zwischen 6 und 36. So weit sieht man. Wenn also 2 high-roller wie der Chuck und meiner einer aufeinanderprallen, im Schnitt 9-15". Also nicht wirklich weit.
      So konnte auch der Monolith unbeeindruckt bis Runde 4 vor sich hinschweben. Dann wurde er leider einmal gesehen und prompt mit zwei 6ern aus dem Leben befördert.
      Das stellte aber auch schon das einzige Highlight des Spiels aus Chaossicht dar. Der kleine Sensenlord wurde von den Necronkriegern im Nahkampf erlegt, die sich einfach weigerten, zu sterben. Regenerator sei Dank standen, nachdem mit der ersten Sense 8 umfielen, 8 wieder auf, dann 7 und abschleßend nochmal 7. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel aber eigentlich schon vorbei, nachdem der Dämonenprinz von den Desis erschossen wurde und der C´tan sich von Nahkampf zu Nahkampf katapultiert hat. Überlebt haben das ganze ein paar Dämonetten, die sich verstecken konnten.
      Unterm Strich ein sensationeller Sieg der Necrons, der nur leider zu spät kam, da die erste Partie die war, die zählte.

      Damit steht es aktuell 1:0 für die Chaoten, die nun in 14 Tagen in der vierten Edition mit neuem Codex (doppel-lash) ihren Siegeszug vermutlich fortsetzen werden. Zumal es in der vierten Edition keinen neuen Necroncodex gab und ich mich daher mit den vorhandenen limitierten Mitteln gegen eine deutlich schlimmere Chaosliste behaupten muss.
      GW-Regeln sind nicht immer gerecht, dafür aber meist schlecht gebalanced.

      Und einen live-Audio Mitschnitt vom Oli wie du getablet wurdest bitte :D
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      Ja ich hab eh hoch geworfen, der Chuck halt nicht ^^

      Ansonsten noch ein paar Worte zur dritten Edition.
      Vergleicht man das Spiel von damals mit dem heutigen 40k erkennt man es kaum wieder. Und das liegt nicht nur an den Figuren ;) Ein paar der Regeln von damals, Nachtkampf habe ich ja oben schon erklärt:
      - Gelände hat größtenteils Sicht blockiert
      - Man konnte nicht durch gegnerische Einheiten durchschießen
      - Kein Abwehrfeuer. Generell war Nahmapf eine unglaublich statische Angelegenheit. Der Angreifer bewegt sich 6" auf den Gegner zu, haut her und das, was dann noch da ist und sich in 2" um ein gegnerisches Modell (!) befindet, haut zurück. Dann gabs einen Moraltest, wobei es nur Modifikatoren gab für unter halber Sollstärke und wenn man 2:1/3:1 oder 4:1 unterlegen war Modelltechnisch. Anschließend ist man, so man Test vergeigt hat, weggelaufen, wobei man da auch vom Gegner eingeholt werden konnte und starb.
      - Wenn sich ein Modell in der Einheit bewegt, zählt die ganze Einheit als bewegt. Dann schießt auch die schwere Waffe nicht.
      - Es gab Fahrzeugschadenstabellen, sowohl für Streifschüsse und für Volltreffer.
      - Es gab Schablonen, womit die Art und Weise, wie man seine Modelle stellt, sehr wohl relevant ist
      vorallem aber:
      - Es gab KEIN pre-measuring. Augenmaß, ansagen, dann schauen ob es in Reichweite ist. Und wenn man Jahrelang nicht gespielt hat und es gewohnt ist, alles zu messen, Staunen, wie grob man sich mitunter verschätzt ^^

      Trotzdem hat es sich schon gut gespielt und allein das Blättern in den alten Codizes war die Reise in die Vergangenheit schon wert :)

      @Grim: Bilder werden nachgereicht
      @Jani: Der war in dem Moment selbst sprachlos weil das einfach so absurd war :D
      GW-Regeln sind nicht immer gerecht, dafür aber meist schlecht gebalanced.

      Post was edited 1 time, last by “grossa grüna” ().

      So, das mit den Bildern dauert noch ein bisschen (Technik und ich sind keine Freunde), aber werfen wir in der Zwischenzeit mal einen Blick auf das Spektakel, dass uns nächste Woche erwarten wird.

      Wie bereits erwähnt, wurde zwischen Chuck_Horus (den vielleicht noch einige der älteren User hier kennen) und mir der Fehde-Nurgling geworfen und ein historischer Streifzug durch die 40k Geschichte vereinbart. Die Protagonisten werden nicht auf Spielerseite immer die gleichen sein (mit der Ausnahme, dass der Oli als Hausnurgling ab und zu würfeln darf), sondern auch die Armeen werden stets die gleichen sein: Chaos und Necrons.
      Da das erste "Spiel" krachend verloren wurde bzw die Chaosanhänger den Sieg davon getragen haben, befinden wir uns nun in Runde 2 und damit in der vierten Edition 40k.
      Die Voraussetzungen sind dabei jedoch noch düsterer als in der dritten Edition, da die Necrons in der vierten Edition einfach mal keinen Codex bekamen, während Chaos zwar im vergleich zu dritten Edition Herz und Seele verlor, dafür aber mit der berühmt berüchtigten Lash of Slaneesh eine der schlimmsten Psikräfte die je gedruckt wurden bekam. Unterm Strich schreibt sich der Kern der Chaosliste damit von selbst, nämlich 2 Dämonenprinzen mit Lash und 9 Kyborgs. Alles weitere ist dann nur noch ein Bonus, zb 2 Landraider. Oder was einem halt noch einfällt.

      Für die, die zu jung sind oder es schon wieder vergessen/verdrängt haben: die "lash" erlaubt es einem, eine nicht-Fahrzeug Einheit 2w6 Zoll zu bewegen. Sie muss dabei zwar in Formation bleiben und man kann sie nicht vom Tisch bewegen, aber ansonsten ist man relativ frei, was man tut. Beliebt dabei war zb, die Einheit aus der Deckung heraus eng zusammen zu stellen, damit dann die Kyborgs mit den Plasmakanonen draufhalten und die Sachen einfach einäschern. Zur Erinnerung: wir sind in der vierten Edition, es werden also noch echte Schablonen von echten Männern verwendet. Eng zusammenstehen ist da eher suboptimal.

      Aber schauen wir uns an, was die vierte Edition für Regeln bietet:
      - Es gibt, wie bereits erwähnt, nach wie vor Schablonen
      - Es gibt 3 verschiedene Größen hinsichtlich der Frage, ob eine Sichtlinie herrscht, sowohl für Modelle als auch Gelände: small, standard und large. Ist das schießende Modell größer als das beschossene Modell, wird angenommen, es hat klare Sicht. Umgekehrt, wenn die Einheit dahinter kleiner ist, kann man sie nicht beschießen, außer ein Antigrav Fahrzeug wäre davor, das blockiert nämlich keine Sicht. Gleiches gilt für Gelände, ist man größer kann man drüberschauen. Wir sind also nach wie vor von der realen Sichtlinie ein Stück weit weg.
      - Bewegung ist immer noch 6" für Infantrie, gibt es verschiedene Bewegungsreichweiten in einer Einheit bewegt sich alles so wie das langsamste (!) Modell
      - Beschossen werden kann nur die nächste Einheit, außer man macht einen sogenannten "target priority test". Dann kann man auch auf eine weiter hinden befindliche Einheit schießen. Falls man die sieht natürlich. Ausgenommen davon sind Einheiten, die größer sind, als die, die davor steht.
      - Man kann nach wie vor nicht durch area Terrain durchschauen, dafür aber 6" weit hinein
      - Eigene Modelle blocken nicht mehr die Sichtlinie
      - Man kann nur Dinge töten, die in Waffenreichweite sind. Dh nur weil ein Modell in Reichweite ist kann man nicht die ganze Einheit erschießen.
      - Gleiches gilt für Sicht: man kann nur töten, was man sieht im Beschuss.
      - Es gilt nach wie vor: ist die Stärke doppelt so hoch wie der Wiederstand ist es ein Autokill
      - Auch haben wir nach wie vor eine 6" Angriffsbewegung und man kann nur angreifen, was man beschossen hat. Außer man schießt mit schweren Waffen oder mit Schnellfeuerwaffen. Dann kann man gar nicht angreifen.
      - Nahkampf im vergleich zur dritten Edition wird blutiger. Es kämpfen nun auch die Modelle, die in 2" um ein Modell der eigenen Einheit sind, das in Basekontakt mit einem Modell der gegnerischen Einheit ist. Ansonsten wird nach ini-Reihenfolge hergeschlagen, fürs Angreifen gibt es +1 Attacke und man muss zunächst als Verluste Modelle in der combat area entfernen, dh nicht einfach den siebten Zwerg von hinten. Verliert man den Nahkampf, gibt es einen Moraltest mit den aus der dritten Edition bekannten Modifikationen(!). Verhaut man den, läuft man weg und kann eingeholt werden. Beide werfen 1w6 und addieren die Ini. Liegt der flüchtende höher, kommt er weg, liegt er niedriger ist er zerstört. Bei Necs mit Ini2 nicht sooo geil...
      - Moraltests sind am Ende jeder Phase jetzt, nicht mehr nur am Ende der Runde.
      - Es gibt tank-shock, man kann also Modelle überfahren :D Außer die machen "death or glory" und erschießen das Fahrzeug vorher ^^
      - Sammeln geht nur, wenn man über 50% der Anfangsstärke hat und kein Gegner in 6" ist
      - Fahrzeuge haben immer noch Panzerungswerte (das wird uns noch eine ganze Weile begleiten), dafür können Antigravfahrzeuge jetzt über Gelände schweben und müssen nicht mehr testen, ob sie abstürzen.
      - Wieviele Waffen ein Fahrzeug abschießen kann hängt davon ab, ob es schnell ist oder nicht und wie weit es sich bewegt hat. Außerdem müssen die Waffen auch eine Sichtlinie haben, womit es durchaus relevant ist, wie ein Fahrzeug steht.

      Ansonsten, zum Regelbuch noch ein Wort. Abgesehen davon, dass der Wälzer schlanke 290 Seiten hat, beinhaltet er nicht nur alle Regeln, sondern auch Regeln für Kill-Team Spiele; eine Idee, die GW erst deutlich später wieder aufgreift und als eigenes Produkt herausbringt. Auch eigene Kampagnenregeln finden sich weiter hinten, dazu quick reference sheets, Schablonen zum ausschneiden,... Kurz um: es war schon ein gutes Buch mit wirklich viel Inhalt, für den man heute 2405 Extrasets und Bücher bräuchte. War halt noch was für die Spieler...
      GW-Regeln sind nicht immer gerecht, dafür aber meist schlecht gebalanced.

      @gg traust du dich auch gegen meine dominierenden Eldar + Avatar von damals anzutreten ?

      2 Geiseln waren damals ja auch dabei oder?
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      Steirischer Meister 2006 , 2007 und 2008

      Bekommt am Turnier 4 Imperiale Ritter ab, gewinnt trotz alleiniger Missionssonderregel "Killpoints" 20:0 :D