Constables Hobbyblog and talk

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      Vorbereitungen für The Silver Bayonet!

      Ich liebe den Aspekt von Gelände bei unserem Hobby und daher ist es für mich immer schon eine Freude einen schönen Tisch zu gestalten. Neoprengelände in 2D ist für manche Systeme sicher eine gute Sache (Warmaster) und bei Turnieren leichter zu handhaben, meines ist es halt nicht. Dafür freut mich der optische Aspekt unseres Hobbies viel zu sehr.

      TSB wird eher auf kleinen Tischen gespielt, 2,5x2,5 oder 3x3. In meinem Fall ist es eine 4x4 Matte, auch weil wir wieder zu dritt spielen werden. Es ist auch unser erstes Kampagnenspiel und das muss schon gleich einmal was bieten.

      Julia mit Franzosen
      Harry mit Österreichern
      Ich mit Spaniern

      Daher starten wir in einem noch unbenannten Kloster in der Nähe von Burgos, das von Banditen und einem durchgeknalltem Mönch besetzt wird. Die stehen unseren Nachforschungen definitiv im Weg und das wird auch Mission 1 werden (grob gesagt), Banditen aus dem Weg räumen und einmal die Außenbereiche des Klosters untersuchen. Dazu wurden 6 Cluemarker am Tisch verteilt (am Bild dann gut zu sehen, dass sind die Marker die optisch hin und wieder was bieten...Eierspeise etwa und man auch von SAGA her kennt). Gebäude sind ausschließlich von Grand Manner aus ihrer Peninsular Range, Hecken und Wege aus den alten FOW Beständen.

      Also dann einmal einen Ausblick auf das Geschehen und ich hoffe es gefällt euch.

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      Danke sehr! Man sieht die Kirche nicht am Bild, reiche ich noch nach. Auch die neue kleine Mühle ist abgeschnitten. Was ich noch unbemalt habe ist ein Bauernhof aus der Serie, dann hätte ich da alles bemalt was ich daheim hatte. Man könnte da natürlich noch einmal einkaufen wenn der Onlineshop wieder einmal öffnet und dies und das kaufen, Mauern etwa würden das alles abrunden, Gebäude gibt es auch noch einige usw. Geht halt schon ins Geld und lagern muss man es auch wo. Aber optisch finde ich es sehr gut.

      Größentechnisch ist es eher klein für das heutige 28mm oder gar 32mm heroic usw. Interessanterweise hatte ich diese Gebäude recht oft am Tisch während unserer Malifaux Zeit, passte gut zu Perdita und ihrem Clan. Man kann ja beinahe alle Dächer abnehmen, hat aber zum Teil zu tun zwei 28mm Minis nebeneinander wo reinzustellen. Macht aber im Grunde nichts, die Dächer gehen runter, also ist die Möglichkeit da es auch innen zu bespielen.

      Bin selbst schon recht neugierig auf morgen.

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      Wahnsinnig tolles und stimmiges Gelände. Darauf lässt es sich gerne spielen. Find auch toll was du da zauberst.
      Da wünsche ich jetzt schon viel Spaß beim Spiel.

      Lg
      meine Systeme bei den diceillas.at (Club im Waldviertel)
      Saga: Anderswelten&Griechen&Iberer SWL: Rebellen&Republik
      Battlegroup:
      US Army&Germans Infinity: Nomads
      Nebensysteme: Bloodbowl, Warcry, Necromunda, Malifuax

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      Es war einmal......

      Somewhere near Burgos - ein The Silver Bayonet Schlachtbericht

      Während anderswo Schlachten tobten zwischen großen Armeen und Napoleon
      versuchte die europäischen Monarchien ins Chaos zu stürzen und sich
      immer mehr Teile Europas einzuverleiben, tobte ein weiterer Kampf.
      Angelockt von den Grauen der Schlachtfelder dieser Zeit, nährten sich
      übernatürliche Wesen vom Schmerz und den unzähligen Leichen und
      verlorenen Seelen. Kreaturen aus Märchen wurden lebendig, Trolle
      erwachten unter Brücken und Vampire traten aus dem Schatten ihrer
      Verstecke.
      Doch es gab genügend Menschen, die über das Wissen
      verfügten um diese Kreaturen zu bekämpfen und so bildeten alle
      beteiligten Nationen Spezialeinheiten um das Übernatürliche zu
      bekämpfen; The Silver Bayonet Units. Angeführt von Veteranen zahlreicher
      Kämpfe stellten sich diese mutigen Frauen und Männer den Gefahren. Oft
      zogen diese Einheiten alleine durch die Gegenden, auf der Suche nach
      alten Artefakten, Schriftrollen und Wissen. Allzuoft mussten sie das
      Böse mit Stahl und Schwarzpulver bekämpfen und wenn das nichts nützte
      mit Silber und einem starken Glauben. Andere Einheiten fremder Nationen
      wurden dabei ebenso bekämpft, wie übernatürliche Wesen. Aber nicht
      immer, an manchen schwarzen Tagen mussten die Feindseligkeiten zwischen
      den Nationen begraben werden um einem größeren Übel Herr zu werden.

      Spanien war einer der Hauptschauplätze wenn es Kampfhandlungen ging und so ist
      es nicht weiter verwunderlich an einem sonst schönen Tag, drei
      Spezialeinheiten in der Nähe von Burgos zu finden. Alle drei näherten
      sich einem altem Kloster, von dem gesagt wurde dass es allerhand alte
      Schriften und verborgene Artefakte beherbergte. Die letzten
      Informationen besagten aber auch dass ein ein ehemaliger Priester, Padre
      Loco, eine Gruppe Banditen um sich geschart hatte um das Kloster für
      seine Zwecke zu nutzen. Von allerlei Beschwörungen war die Rede.

      Capitano Lorenzo de Castillo

      nahm den Weg durch die Felder. Als spanische Einheit hatte er den
      Heimvorteil und die ansässigen Bauern deckten seine Bewegungen. Er war
      schon gespannt wie sich seine zusammengewürfelte Truppe schlagen würde.
      Zumindest Maria Ximinez, eine Partisanin, hatte ihren Wert bereits unter
      Beweis gestellt und die Kontakte zur einheimischen Bevölkerung
      geknüpft.
      Aus der anderen Richtung näherte sich eine recht düstere
      Truppe von Österreichern, wo die Spanier zusammengewürfelt waren, sah
      man hier mehr militärischen Hintergrund. Alles was die Monarchie zu
      bieten hatte war vertreten, sogar einen schneidigen Husaren hatten sie
      hoch zu Pferd dabei. Hauptmann Emmerich war guter Dinge und zwirbelte seinen Schnauzbart schneidig.
      Nach mühsamen Weg über die Berge war das französische Kontingent in bester Stellung und lauerte bereits hinter der Kirche.
      Guillaume-Bernard Tolly hatte keinen Zweifel daran dass er die beste aller Einheiten hatte.
      Helden aus diversen Einheiten des einzig wahren Kaisers wurden von einer
      schneidigen Vivandiere unterstützt und aus den karibischen Inseln hatte
      man eine Okkultistin dabei...was sollte schief gehen? Alle durch die
      Bank fesche und schneidige Menschen besonders der heavy Cavalry men..äh
      Henry Caville. :D

      Befehle wurden gebrüllt und erste Musketen
      wurden abgefeuert, Maria Ximinez kannte nicht nur die Gegend sondern
      wusste auch ihre Muskete vortrefflich zu bedienen und first blood
      gebührte den Spaniern.
      Derweilen gingen die Franzosen links und
      rechts der Kirche vor, aus allen Rohren feuernd und Flüche werfend. Die
      Österreicher bildeten diszipliniert eine kleine aber effektive
      Feuerlinie und auch wenn sie individuell an diesem Tage nicht das beste
      Zielwasser getrunken hatten, so machte die Massierung ihrer Feuerkraft
      bald einen Unterschied und mehr Banditen mussten dem Ansturm Tribut
      zollen. Offensichtlich waren die Banditen zu überrascht um sofort das
      Feuer zu erwidern aber das sollte bald folgen.
      unsere tapfere
      französische Vivandiere hetzte auf den ersten ClueMarker zu und konnte
      ihr Glück nicht fassen. Erster Versuch und sofort das wichtige Artefakt
      gefunden. Tres Bien!! Guillaume schrie ihr zu dass sie ins Lager
      flüchten solle, er und der Rest der Truppe würde ihren Rückzug decken.

      Padre Loco führte indessen seine Beschwörungen unbeirrt fort, während rund um
      ihn die Banditen langsam aber sicher weniger und weniger wurden. Unser
      hervorragender österreichischer Reiter stürtzte sich pferdüber ins
      Getümmel und hackte auf alles ein was ihm vor den Säbel kam. Selbst ein
      geschleudeter Fluch der französischen Okkultistin konnte ihn nicht
      aufhalten. Derweilen versuchten die Franzosen den spanischen
      Schwertkämpfer zu erledigen, was musste der aber auch wie eine
      Zielscheibe mitten am Weg stehen bleiben? Naja Fechtschulen und
      Scharmützel unter Feindfeuer scheinen dann doch zwei paar Schuhe zu
      sein. Zu seinem Glück fand sein Capitano ein revitalisierenden Elixier
      und Padre Tomaso aus der spanischen Einheit konnte ein kleines Wunder
      wirklen und der schneidige Schwertkämpfer konnte seinen Weg fortsetzen,
      leider war er zu geschwächt um die Banditen vor ihm zu erledigen...sehr
      enttäuschend.

      Die Franzosen hatten was sie wollten, die
      Österreicher noch nicht! Angetrieben von Hauptmann Emmerich rückten sie
      diszipliniert in zwei Wellen vor, auch die Pistolen krachten und Mann um
      Mann kreuzte die Klingen mit padre Loco, der schien aber von einer
      unnatürlichen Macht geschützt und viele Hiebe fanden ihr Ziel
      nicht...dann aber war es soweit und Padre Loco sank zu Boden. Die
      verbliebenen Banditen rannten um ihr Leben.

      Wie durch ein Wunder war kein Mitglied der drei Units ausgeschalten worden und die Anführer
      trafen sich im Klostergarten auf ein Glas Rioja. Nachdem nur wenig Blut
      geflossen war und die Klosteranlage groß erschien, beschloss man eine
      Feuerpause zu vereinbaren. Jede Einheit bezog in ein einem anderen
      Gebäude ihr Quartier um sich von den Anstrengungen zu erholen, gefundene
      Artefakte zu besichtigen und sich gegenseitig mit den Heldentaten des
      Tages zu brüsten.

      To be continued!!

      Leider habe ich vergessen während der Schlacht weitere Fotos zu machen, deshalb hier noch eines mit der Gesamtansicht des Tisches, diesmal auch die Kirche und die Mühle zu sehen. Außerdem links oben im Bild meine spanische Einheit und Padre Loco und die Banditen sind auch verteilt. Bei der Mühle sind Bauern, die hatten noch keinen Auftrag. :)


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